Die Wein-ReiseEtappe 4
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Schmeckt man den Schwefel?
— Monastrell mit und ohne zugesetzten Schwefel
Luzón Tinto DOP
DOP Jumilla · rot, trocken
am besten bei 14–16 °C
0,00 €
Luzón Tinto DOP schwefelfrei
DOP Jumilla · rot, trocken
am besten bei 14–16 °C
0,00 €
Zum Verstehen: Wozu Schwefel dient
Schwefeldioxid schützt Wein vor Oxidation und unerwünschten Mikroorganismen. In üblicher Menge schmeckt man es nicht als eigenen Ton. „Ohne zugesetzten Schwefel“ bedeutet, dass im Keller kein Schwefeldioxid zugegeben wird; bei der Gärung können trotzdem geringe Mengen Sulfite entstehen.
Der Ausbau ohne diese Zugabe verlangt besonders gesundes Lesegut, sehr saubere Kellerarbeit und einen sorgfältig begrenzten Sauerstoffkontakt.
Zum Probieren: Schritt für Schritt
1Auf Wunsch blind probieren: Eine Person schenkt beide Weine bei 14–16 °C ein und markiert die Gläser unauffällig.
2Die Gläser vergleichen: Welche Frucht fällt jeweils auf? Wirkt ein Wein saftiger, würziger oder griffiger als der andere?
3Auflösen und nachprobieren: Welcher Wein wurde ohne zugesetzten Schwefel ausgebaut? Entspricht die Auflösung Ihrer Vermutung? Welcher Stil gefällt Ihnen besser?
Dazu passt: Zum klassischen Luzón passen Tapas und gereifter Käse; zum Wein ohne zugesetzten Schwefel Antipasti und spanischer Schafkäse.
Vom Weingut: Bodegas Luzón, Jumilla (Murcia)
Mehr zur Etappe
Weingut, Hintergrund und beide Weine im Vergleich
100 % Bio & vegan
Luzón Tinto DOP: Enthält Sulfite. · Luzón Tinto DOP schwefelfrei: Ohne zugesetzten Schwefel ausgebaut; von Natur aus können bei der Gärung Spuren von Sulfiten entstehen. · Alle Weine aus kontrolliert biologischem Anbau und vegan. · Alkoholische Getränke: kein Verkauf an Personen unter 18 Jahren. · Erhältlich bei: [Name, Anschrift eures Ladens]